Auch der Turnverein Amöneburg 1887 e.V. beteiligte sich mit mehreren Vertretern an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal in der Dyckerhoffstrasse, zu der die Interessengemeinschaft Amöneburger Vereine (IG) eingeladen hatte.

„Am Volkstrauertag wird der Toten der Weltkriege und der Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht“, so Birgit Christmann, die Sprecherin der IG in ihrer Rede zum stillen Feiertag, der jährlich an einem Sonntag zwei Wochen vor dem ersten Advent begangen wird. In diesem Jahr steht der Volkstrauertag im Zeichen der Erinnerung an den besonders grausamen und verlustreichen Angriffs- und Vernichtungskrieg in Ost- und Südosteuropa, der vor 80 Jahren mit der Besetzung von Jugoslawien und Griechenland sowie dem Überfall auf die Sowjetunion begann.

Andre Weck, der Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Kastel / Amöneburg, und Matthias Hassemer, Gemeindereferent der Pfarrei St. Rochus Mainz-Kastel / Amöneburg, machten in ihren eindringlichen Worten deutlich, dass um Frieden in der Welt immer gerungen werden muss und er nicht selbstverständlich ist.

„Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind. Wir gedenken der Opfer von Terrorismus und Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in unserem Land. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Kranzniederlegungen erfolgten durch die Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz sowie durch den VdK Kastel / Amöneburg.

Die Veranstaltung wurde feierlich mit der Trompete begleitet durch Ludwig Dilchert.

AME