Das sagten sich auch ein gutes Dutzend Sportlerinnen und Sportler, allerdings nicht um Würmer zu fangen, sondern um bei noch erträglichen Temperaturen die Ausdauerübung Walking für das Sportabzeichen im Jahr 2020 zu absolvieren.

So fanden sich alle bereits um 9:00 Uhr auf dem Parkplatz am Sportplatz Kaiserbrücke in Amöneburg ein, um angeführt von Roberto die bekannte Strecke in Angriff zu nehmen. Damit auch 7,5 km, die vom Deutschen Olympischen Sportbund gestellte Anforderung, erreicht werden, ging es erst in einer Schleife Richtung Amöneburg, um dann die Biebricher Straße Richtung Kaiserbrücke zu queren. Entlang des Rheinufers verlief die Strecke auf unterschiedlichem Untergrund, teilweise asphaltiert, teilweise auf sandigen Wegen, aber immer schön eben, manchmal sogar im Schatten. Um diese Zeit waren nur wenige Jogger und Radfahrer unterwegs, und so konnte jeder ungestört sein eigenes Tempo gehen. Unter der Theodor-Heuss-Brücke ging es vorbei an der Reduit und der Bastion von Schönborn zum Wendepunkt, der am Aufgang zur Fußgängerbrücke zur Maaraue lag. Auf dem gleichen Weg ging es zurück, und so trafen sich alle noch einmal auf der Walking-Strecke.

Am Zielort, dem Parkplatz am Sportplatz, nahmen Rita und Günther die Zeiten auf und konnten am Ende erfreut feststellen, dass fast alle die für das Goldene Sportabzeichen geforderte Leistung erbracht haben. Daran konnten weder ein Sturz noch sich lösende Schnürsenkel etwas ändern.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass sie zu dieser Leistung am späten Nachmittag bei den dann zu erwartenden Temperaturen nicht in der Lage gewesen wären. Das frühe Aufstehen hat sich also für alle gelohnt. (AME)